Der Finder ist wohl eines der ersten Programme das man unter Mac OS zu sehen bekommt. Leider gehört es auch zu den am meisten gehassten Tools.
Einfache Dinge wie ein zuammenführen, wenn man Ordner übereinander kopiert, kann er nicht und auch sonst sind Windows User ausnahmsweise mit ihrem Explorer besser dran.
Glücklicherweise gibt es auch Alternativen. Am bekanntesten dürfte wohl Pathfinder sein. Aber es gibt auch ForkLift.
Zunächst ist es auffällig das man eine zweigeteilte Ansicht hat, man kennt das vom Midnight Commander oder Total Commander. Wenn man sich einmal an solch eine Ansicht gewöhnt hat möchte man sie nicht mehr missen.
So ist es dabei möglich die beiden Fenster zu synchronisieren, d.h. wenn die Struktur der beiden Ordner gleich ist wird in beiden Fenster der gleiche Ordner geöffnet. Sehr praktisch wenn man eine sein lokale und die passende FTP-Ordnerstruktur durchläuft.
Das ForkLift natürlich nicht nur mit dem lokalen System sondern auch mit FTP/Webdav/SFTP etc. umgehen kann, gehört heutzutage ja schon fast zum guten Ton. Dazu gibts auch die schöne FXP Funktion – von FTP-Server zu FTP-Server kopieren direkt und ohne Umweg über den Client.
Quick Look funktioniert genauso wie im Finder, dazu kommen Funktionen wie Batch-Rename, Ordnersynchronisierung oder auch ZIP-Funktionen.
Leider merkt man an manchen Stellen aber auch, dass dem Programm der Feinschliff fehlt. So kann man z.B. nicht mit anderen Benutzerrechten auf einen Ordner zugreifen. Aber ich bin mir sicher, dass das auch noch verwirklicht wird.