iPhone Apps #6 – Dropbox gibts jetzt auch fürs iPhone!

Was lange währt wird endlich gut. Das könnte man auch über die Dropbox App sagen. Lange hat es gedauert aber jetzt ist sie im App-Store angekommen.

Dropbox-app-blog

Aber was kann das gute Stück denn jetzt?
Zunächst bietet es Zugriff auf die Dropbox und alle Ordner. Also die Grundfunktionalität. Aber da man ja auch eine Offline Synchronisierung haben möchte, gibt es so genannte Favoriten. Damit kann ich Dateien auswählen, die auch auf meinem iPhone aktuell gehalten werden. Leider muss man für die Synchronisierung dann immer noch den Update Button klicken, aber das ist zu verschmerzen. Das ganze klappt aber leider nur mit einzelnen Dateien, komplette Ordner konnte ich leider noch nicht als Favoriten markieren. Ansonsten kann man aus der App direkt Mails mit Links zu Dateien verschicken und auch Fotos direkt in die Galerie einfügen. Wobei ich das beides noch nicht wirklich getestet habe.

Mal schauen wie sich die App jetzt im täglichen Leben behauptet. Vielversprechend ist sie schon.

iPhoneApps #4 – LiveTV

tube.jpg Mein iMac ist nicht nur mein Arbeitstier, sondern dient auch der Unterhaltung und da gehört für mich auch TV dazu. Da vor knapp 2 Jahren mein kleiner alter Röhrenfernseher den Geist aufgegeben hatte, hab ich nicht lange gefackelt und mir für den iMac die DVB-T Lösung The Tube von equinux zugelegt. Tut seitdem bestens und kostenlose Updates gibt es auch des öfteren. Jetzt hat der Hersteller mal wieder nachgelegt und eine neue iPhone App rausgebracht: LiveTV

Mit dieser kleinen aber feinen App ist es nun möglich das aktuell laufende Fernsehprogramm auf den iPod oder ein iPhone zu streamen. Das klappt zwar nur im gleichen Wlan, aber immerhin. Man muss dazu The Tube starten und die beiden Geräte (den Apple Rechner auf dem The Tube läuft und den iPod/ das iPhone) koppeln und The Tube muss währenddessen laufen.  Vom iPod kann man dann den Sender auswählen, kurz warten bis gebuffert ist, und schon guckt man Fernsehen auf dem iPod. livetv.jpg
Spaß macht es auf jeden Fall und  funktionieren tut es auch ganz gut nur eins macht mir noch immer etwas Kopfzerbrechen: Wann setze ich das ein? Zuhause setzt man sich dann doch lieber vor den Fernseher, das ist einfach bequemer, und unterwegs geht das nicht weil der Rechner im gleichen Wlan stehen muss.
Da LiveTV aber kostenlos ist, kann jeder Nutzer von The Tube das ganze mal ausprobieren, möglicherweise findet sich ja noch die Gelegenheit für die LiveTV ideal ist.

Thunderbird aufgehübscht

Auf meinem iMac gefällt mir Thunderbird vom Handling besser als Mail.app. Außerdem ist es sehr angenehm überall den gleichen Mailclient einzusetzten und da Mail leider nur für OS X existiert, kann ich es nicht auf meinem Thinkpad einsetzen. Aber Mail ist irgendwie hübscher. Das Problem löst aber Reo-2007 mit seinen Thunderbird Themes. Aufmerksam hat mich eumel59 gemacht. Einfach die Themes von deviantart herunterladen und wie jedes andere Theme installieren – Thunderbird neustarten – fertig!

Tubestick unter Debian Linux

Unter Mac OS läuft er bestens – kein Wunder – dafür ist er  ja auch gedacht. Aber wenn ich schon einen kleinen DVB-T Empfänger haben wäre es auch schön, wenn ich den mobil am Notebook einsetzten könnte. Auf der Webseite von equinux kann man sich sogar Treiber für Windows runterladen – aber mal wieder nicht für Linux. War auch irgendwie klar. Meine Terratec Cinergy T2, welche ich auch noch habe, ist zwar ein großer Klotz, aber da reichte anstecken und Spaß haben – zumindest unter Linux. Als ich das schöne Gerät unter Windows nutzen wollte, war mal wieder eine Installerorgie angesagt.

Also Google angeschmissen. Gab aber zunächst kaum was.  Irgendwann stieß ich dann wenigstens auf den Namen des verbauten Chips. Jetzt standen die Chancen schonmal besser. Nach weiterer Recherche kam ich dann auf folgenden Thread mit dem Treiber von hier.

Bis zum TV Signal waren es jetzt nur noch ein paar Schritte:

1. Treiber runterladen (Mirror64bit und entpacken tar xvzf af901x-taiwan.tar.gz

2. Kompilieren:

cd v4l-dvb-39c2d2041e6e/

sudo make

sudo make install

3. Fertig

Bei mir lief danach in Kaffeine alles bestens. Möglicherweise muss man v4l noch aktualisieren.
Jetzt kann ich immer und überall fernsehen.

RIP IPCop – Willkommen WRT54GL

Vor ein paar Tagen habe ich meinen guten Freund und Router IPCop auf tragische Weise verloren.
Er wollte einfach nicht weiterleben.

Wenn auf einmal die ganze Familie meckert, dass das Internet nicht geht, dann wird da wohl was dran sein. Also ab in den Keller und mal nen Blick auf den Rechner werfen, der ansonsten so vorzüglich seine Arbeit tut. Jetzt wohl nicht mehr. Kein Piep. Kein Festplattenzugriff. Einfach nur Stille. Nach ein paar Tests stand fest – das Mainboard ist Schuld. Aber jetzt ein neues kaufen? Ein Schnäppchen wäre das bestimmt nicht.Da kam mir eine kleine blau-schwarze Kiste in den Sinn: ein Linksys WRT54GL Router. Der sollte für unsere Familie wohl ausreichen und außerdem würde der auch sicherlich Strom sparen. Da es keiner auf die lange Bank schieben wollte, war diese Prachtexemplar auch schon am nächsten Tag bei mir zu Hause.

Erster Test mit der Originalfirmware, Interneteinwahl & DHCP: Läuft!
Zweiter Test mit Originalfirmware, andere Firmware (OpenWrt) aufspielen: Läuft!

Jetzt wird diese kleine Wunderkiste erstmal weiter eingerichtet. Gefallen tut sie mir bisher bestens.

[UPDATE]: Irgendwie gefiel mir openwrt auf “Dauer” dann doch nicht. Jetzt rennt die kleine Kiste mit tomato.

Eine Runde Truecrypt für alle!

Nun ist es endlich soweit. Für jedes System (Linux, Mac OS X, Win) gibt es eine gleichwertige Truecrypt Version mit GUI! Also am liebsten gleich den iMac mit verschlüsselter Partition ausstatten und das Thinkpad auch – nur war Truecrypt Server direkt mal down :(

Mehr Details und ein paar hübsche Screenshots findet man bei aptgetupdate.de oder auf der offiziellen Seite truecrypt.org !

Da ich aber auch eigentlich lernen soll, spar ich mir die schöne Spielerei erstmal und schau mir das heute Abend an.

Micropolis aka. Simcity

Was für eine freudige Nachricht. Das gute alte Simcity ist unter der GPL veröffentlicht!
Da die Namensrechte noch bei EA liegen wird es jetzt zwar Micropolis genannt, aber das tut dem Spaß nun wirklich keinen Abbruch.

Also hab ich mir dann auch ganz fix die Quellen gezogen und alles brav kompiliert wie es in heyko’s Blog beschrieben wird. Das die Anleitung für Ubuntu 7.10 war hielt mich nicht ab. Die Installation lief auch wunderbar und das Spiel startet auch – allerdings war die Karte nur ein großer brauner Klumpen. Nach etwas Recherche in den Tiefen von ubuntuforums.org wurde mir eins klar: Bei 24Bit Farbtiefe wird das nix (hier der Beitrag) aber zwei Posts weiter unten war auch schon die viel elegantere Lösung: Ein fertiges Debian Paket! Das findet man zurzeit hier: ftp://ftp-mirror.internap.com/…getdeb1_i386.deb!
Dann musste das Paket nur eben mit:

dpkg -install micropolis_0.0.20080114-1~getdeb1_i386.deb

installiert werden und läuft seitdem wunderbar… und jetzt wird eine neue Stadt gebaut!

Viel Spaß

Apache Directory Listing abschalten

Das Blog läuft meines Wissens nach fehlerfrei und administrativ könnte ich mich zurücklehnen. Aber was seh ich da? Directory Listing ist ja überall aktiviert! Das geht ja mal gar nicht. Den Umstand galt es also zu beseitigen. Ist auch gar nicht so schwer:

Der Server läuft unter Debian weswegen man die Konfiguration des Webservers unter /etc/apache2/httpd.conf findet. Dort reicht es, wenn man folgende Zeile in die Datei einfügt:

Options All -Indexes FollowSymLinks MultiViews

Nach einem Hinweis von Patrick:

Nicht vergessen den Webserver neuzustarten.


Schon guckt keiner mehr so einfach in Ordner rein. Einfach aber effektiv.

Vertiefung Datenbanken

Jetzt sitz ich hier, wie die vergangenen Tage und höre mir was über Datenbanken an.Aber damit ich hier dem Prof. folgen kann brauchen wir eine Oracle Installation auf unsern Notebooks. Leichter gesagt als getan, die Apple User im Jahrgang konnten das ganze nur in einer virtuellen Maschine mit Windows zum laufen bekommen und die meisten Windows User brauchten meistens auch mehr als einen Versuch um eine lauffähige Version zu installieren.
Da hatte ich schon Befürchtungen, dass das ganze unter Linux eine längere Geschichte wird. Ich sollte zunächst Recht behalten. Auf der Seite von Oracle hab ich direkt gesehen das es *.deb Pakete gibt. Da war die Freude groß.
Nachdem ich diese Pakete installiert hatte verflog aber die Freude recht schnell. Denn Oracle XE lief einfach nicht. Egal was ich auch tat – es wollte einfach nicht.
Aber welcher Linuxuser gibt direkt auf? Also – neuer Versuch – diesmal nehme ich die Oracle Repositories:

1. Folgenden Zeile zu /etc/apt/sources.list hinzufügen:
deb http://oss.oracle.com/debian unstable main non-free

2 . Dann noch die Schlüssel des Repositories herunterladen und einbinden:
wget http://oss.oracle.com/el4/RPM-GPG-KEY-oracle -O- | sudo apt-key add -

3. Oracle XE braucht viel Speicher und lässt sich nicht installieren wenn es zu wenig findet. Aber das umgeht man mit einer ausreichend großen swap Partition oder Datei. Bei 512MB Ram sind mindesten 1GB Swap nötig. Ich hatte allerdings nur ca. 700MB. Zunächst also mit
dd if=/dev/zero of=/swapfile bs=1M count=600
eine Datei anlegen und mit
mkswap /swapfile
als Swapdatei umwandeln. Der Befehl
swapon /swapfile
hängt sie dann als Swapdatei ein.

4. Jetzt schnell apt-get updateausführen und dann mit
apt-get install libaio bc oracle-xe
alles installieren.

5. Jetzt zum letzten Schritt, der Konfiguration. Hört sich schlimm an, ist es aber nicht. Man muss das Skript
/etc/init.d/oracle-xe configure
starten und ein paar Fragen beantworten. Die Ports habe ich bei dem Standard belassen, das Passwort selbstverständlich unheimlich kompliziert gewählt und gesagt die Datenbank solle direkt beim booten gestartet werden. Fertig!Jetzt kann man auf das Webinterface zugreifen und sich mit dem User system und dem vergebenen Passwort einloggen.

Das wars dann auch schon. Viel Spaß mit Oracle XE