Virtualbox Beta 3 für Mac OS X erschienen

Aus einer Laune heraus schaute ich heute mal wieder auf der Seite virtualbox.org vorbei, um möglicherweise etwas neues über die bisher fehlende Leopard Unterstützung zu Erfahren. Aber statt Tips & Workarounds gabs etwas viel besseres: Eine neue Beta! Gerade erst am 6. Februar erschienen und somit noch warm vom kompilieren. Das nenn ich Glück. Unter Windows und Linux benutzt ich Virtualbox schon sehr gerne unter Mac OS X leider nur bis 10.4. Aber das Problem ist nun gelöst.
Schnell heruntergeladen, installiert und es läuft! Zwar musste ich die Konfiguration meiner virtuellen Debian Maschine neu machen, das Festplattenimage tat aber ohne Murren.

Und nach einem nötigen apt-get dist-upgrade habe ich meine liebgewonnene Debian-Sid Maschine wieder.

Micropolis aka. Simcity

Was für eine freudige Nachricht. Das gute alte Simcity ist unter der GPL veröffentlicht!
Da die Namensrechte noch bei EA liegen wird es jetzt zwar Micropolis genannt, aber das tut dem Spaß nun wirklich keinen Abbruch.

Also hab ich mir dann auch ganz fix die Quellen gezogen und alles brav kompiliert wie es in heyko’s Blog beschrieben wird. Das die Anleitung für Ubuntu 7.10 war hielt mich nicht ab. Die Installation lief auch wunderbar und das Spiel startet auch – allerdings war die Karte nur ein großer brauner Klumpen. Nach etwas Recherche in den Tiefen von ubuntuforums.org wurde mir eins klar: Bei 24Bit Farbtiefe wird das nix (hier der Beitrag) aber zwei Posts weiter unten war auch schon die viel elegantere Lösung: Ein fertiges Debian Paket! Das findet man zurzeit hier: ftp://ftp-mirror.internap.com/…getdeb1_i386.deb!
Dann musste das Paket nur eben mit:

dpkg -install micropolis_0.0.20080114-1~getdeb1_i386.deb

installiert werden und läuft seitdem wunderbar… und jetzt wird eine neue Stadt gebaut!

Viel Spaß

Apache Directory Listing abschalten

Das Blog läuft meines Wissens nach fehlerfrei und administrativ könnte ich mich zurücklehnen. Aber was seh ich da? Directory Listing ist ja überall aktiviert! Das geht ja mal gar nicht. Den Umstand galt es also zu beseitigen. Ist auch gar nicht so schwer:

Der Server läuft unter Debian weswegen man die Konfiguration des Webservers unter /etc/apache2/httpd.conf findet. Dort reicht es, wenn man folgende Zeile in die Datei einfügt:

Options All -Indexes FollowSymLinks MultiViews

Nach einem Hinweis von Patrick:

Nicht vergessen den Webserver neuzustarten.


Schon guckt keiner mehr so einfach in Ordner rein. Einfach aber effektiv.

Vertiefung Datenbanken

Jetzt sitz ich hier, wie die vergangenen Tage und höre mir was über Datenbanken an.Aber damit ich hier dem Prof. folgen kann brauchen wir eine Oracle Installation auf unsern Notebooks. Leichter gesagt als getan, die Apple User im Jahrgang konnten das ganze nur in einer virtuellen Maschine mit Windows zum laufen bekommen und die meisten Windows User brauchten meistens auch mehr als einen Versuch um eine lauffähige Version zu installieren.
Da hatte ich schon Befürchtungen, dass das ganze unter Linux eine längere Geschichte wird. Ich sollte zunächst Recht behalten. Auf der Seite von Oracle hab ich direkt gesehen das es *.deb Pakete gibt. Da war die Freude groß.
Nachdem ich diese Pakete installiert hatte verflog aber die Freude recht schnell. Denn Oracle XE lief einfach nicht. Egal was ich auch tat – es wollte einfach nicht.
Aber welcher Linuxuser gibt direkt auf? Also – neuer Versuch – diesmal nehme ich die Oracle Repositories:

1. Folgenden Zeile zu /etc/apt/sources.list hinzufügen:
deb http://oss.oracle.com/debian unstable main non-free

2 . Dann noch die Schlüssel des Repositories herunterladen und einbinden:
wget http://oss.oracle.com/el4/RPM-GPG-KEY-oracle -O- | sudo apt-key add -

3. Oracle XE braucht viel Speicher und lässt sich nicht installieren wenn es zu wenig findet. Aber das umgeht man mit einer ausreichend großen swap Partition oder Datei. Bei 512MB Ram sind mindesten 1GB Swap nötig. Ich hatte allerdings nur ca. 700MB. Zunächst also mit
dd if=/dev/zero of=/swapfile bs=1M count=600
eine Datei anlegen und mit
mkswap /swapfile
als Swapdatei umwandeln. Der Befehl
swapon /swapfile
hängt sie dann als Swapdatei ein.

4. Jetzt schnell apt-get updateausführen und dann mit
apt-get install libaio bc oracle-xe
alles installieren.

5. Jetzt zum letzten Schritt, der Konfiguration. Hört sich schlimm an, ist es aber nicht. Man muss das Skript
/etc/init.d/oracle-xe configure
starten und ein paar Fragen beantworten. Die Ports habe ich bei dem Standard belassen, das Passwort selbstverständlich unheimlich kompliziert gewählt und gesagt die Datenbank solle direkt beim booten gestartet werden. Fertig!Jetzt kann man auf das Webinterface zugreifen und sich mit dem User system und dem vergebenen Passwort einloggen.

Das wars dann auch schon. Viel Spaß mit Oracle XE